24/7-Gebetswoche
Mehrere Wochen hat die Planung gedauert, zwei Tage der Aufbau, eineinhalb Tage der Abbau. Und dazwischen lag eine geniale Woche 24/7-prayer, die mit Sicherheit noch weit länger nachwirken wird.
Für alle, die die Chance verpasst haben unsere Kirche und vielleicht auch Gott mal anders zu erleben, ein kurzer Bericht: Vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage lang, war vom 17.07.07 bis zum 24.07.07 unsere Kirche offen für jeden der kommen wollte. An mehreren, liebevoll vorbereiteten Stationen gab es verschiedene Möglichkeiten zum Gebet. Von persönlichen Gesprächen mit Gott und Lob und Dank, über kreatives Gebet und Fürbitte bis hin zu Beichte und Klage, konnte jeder das vor Gott bringen, was ihn gerade bewegte. Wichtig war dem Team aber auch einfach das Sein vor Gott und so bot die Oase im Altarvorraum einen Platz um sich einfach gemütlich hinzusetzten und vielleicht etwas zu Lesen, Musik zu hören oder einen Eintrag ins 24/7-Tagebuch zu schreiben.
Bedeutender allerdings als das Drumrum, das möglicherweise auch Geschmacks- und Einstellungssache ist, ist das was mit jedem einzelnen Menschen passiert ist und was er aus dieser „Woche mit Gott“ mitnehmen konnte.
Für mich war das vor allem das Gefühl von Gottes Gegenwart, nicht nur im Gebet, sondern einfach im ganz normalen Leben. Er hat uns zugesagt, dass er immer bei uns ist und uns in allem zur Seite steht, ob wir uns ihm nun gerade zuwenden und ihn bewusst spüren, oder nicht. Wir müssen uns nicht abmühen, ihm nahe zu sein oder uns besonders angestrengt auf ihn konzentrieren beim Lobpreis oder wenn wir beten, Gott weiß sowieso was wir meinen und solange wir sensibel sind und ein offenes Herz haben, werden wir auch verstehen, was er will.
Es gibt viele solche persönlichen Erfahrungen, die die zweite 24/7-Woche in Graben-Neudorf einmalig gemacht haben und Gottes Haus wieder neu zu dem, was es doch eigentlich sein sollte: Ein Ort der gemeinsamen und dennoch persönlichen Begegnung zwischen Gott und Mensch.